Newsletter Gewerbeverein Wartau - Nr. 14 August 2020

Krisen sind auch eine Chance

Geschätzte Leserinnen und Leser,

Die Situation mit Covid 19 hat uns allen wieder einmal gezeigt, dass wir gemeinsam stark sein können.
In solch speziellen persönlichen und wirtschaftlichen Lebenslagen sind Solidarität und Zusammenhalt gerne ausgesprochene Schlagwörter.

Genau solche Ausnahmesituationen zeigen uns, wie wichtig ein gesundes Miteinander für uns als Person, Bürger, Gewerbler und die Region ist. Sie zeigen auch auf, dass es – wenn man sich vermehrt
dafür einsetzt und sich bemüht – möglich ist, Solidarität und Gemeinschaft zu leben. Auch dass es beruhigend sein kann, wenn man sich auf ortsansässige Detaillisten und Gewerbler verlassen darf. Wenn man feststellt, dass «klein, aber persönlich und fein» immer noch geschätzte Werte sind. Es wäre schön und wünschenswert, genau diese Grundsätze auch im «normalen Leben» wieder vermehrt zu beachten und sich auf das Persönliche und Einheimische zu besinnen.
Ich hoffe, dass Sie durch Covid 19 nicht all zu arg in Nöte geraten sind und wenn doch, wünsche ich Ihnen die nötige und wichtige Solidarität!
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie geschätzte Partner und Kunden des Wartauer Gewerbes!

Rolf Hobi
Präsident Gewerbeverein Wartau


Aufträge in der Region vergeben – ein Thema, das uns alle angeht

Das Prinzip ist einfach: je mehr man in der Region ausgibt, desto mehr kann re-investiert werden. Denn jeder lokale Auftrag oder Einkauf ermöglicht den einzelnen Firmen ihre Mitarbeiter zu beschäftigen und deren Löhne zu bezahlen, erhöht die Kaufkraft und bringt Steuern in die Region. Diese Geld-Rückflüsse sind massgebend für einen gesunden Wirtschafts-Standort.

Eigenen Arbeitsplatz erhalten

Von diesen Einnahmen profitieren sämtliche Einwohner der Region. Arbeitsplätze werden ebenso erhalten wie faire Löhne, Lehrstellen können weiterhin angeboten werden, die Steuern sinken, der Wohlstand steigt. Die Aufträge in der Region zu vergeben und Einkäufe lokal zu tätigen sollte darum bei jedem Bewohner, beim Gewerbe und in der Industrie Priorität haben.
Es wäre wünschenswert, dass auch die öffentliche Hand bei Ausschreibungen die Aspekte des Geld-Rückflusses bei ihren Entscheidungen stärker gewichtet und miteinbezieht.

Qualität ist kein Zufall

Ausgeführte Arbeiten in einer hohen Qualität reduzieren die Unterhaltsoder Reparaturarbeiten massiv. Deshalb ist eine faire Entschädigung für solche Arbeiten oder Qualitätsprodukte längerfristig gerechnet absolut gerechtfertigt. Um qualitativ hochstehende Arbeiten und Produkte zu liefern braucht es aber gut ausgebildete Fachkräfte. Dazu braucht es wiederum genügend Lehrstellen-Plätze, welche nur zur Verfügung gestellt werden können, wenn es die Auftragslage erlaubt.

Kürzere Lieferketten, der Umwelt zuliebe

Die Coronakrise hat uns aufgezeigt, wie verletzlich eine Gesellschaft ist, die auf funktionierende globale Lieferketten angewiesen ist. Zur Absicherung ihrer benötigten Produkte sollten sich deshalb die Firmen wieder stärker auf regionale und lokale Zulieferer besinnen. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Wertschöpfung der Region – und unsere Umwelt dankt es uns!


Agenda

(natürlich unter Vorbehalt der Covid 19-Entwicklung)

  • Donnerstag, 10. September 2020
    Firmenbesichtigung EW Azmoos
  • Ende Oktober 2020
    Kochkurs
  • Donnerstag, 19. November 2020
    «Lehre statt Leere» in Buchs
  • Freitag, 15. Januar 2021
    Hauptversammlung Hotel Alvier